Lymphoma

Überarbeitet August 2013

Lymphoma, auch Lymphosarcoma genannt, ist eine von zwei vererbten Krebsarten beim Australian Shepherd (die andere ist Hemangiosarcoma).  Lymphoma ist eine Krebsart der weißen Blutzellen.  Sie entsteht zumeist in den Lymphknoten in der Milz oder im Knochenmark.  Sie kann auch im Bereich des Magens, der Haut, oder der Thymusdrüse ihren Ausgang nehmen.  Das häufigste Anzeichen dafür ist ein geschwollener Lymphknoten unterhalb des Kiefers oder hinter dem Kniegelenk.  Hunde mit Lymphoma sind oft träge, magersüchtig, verlieren Gewicht oder zeigen Schwellungen der Beine oder des Gesichts.   Häufiges Trinken und Urinieren oder Atemschwierigkeiten sind ebenso Symptome wie entzündete Stellen auf der Haut oder am Maul, Erbrechen oder dunkler, übel riechender Durchfall. 

Die Überlebenschance ist gering und hängt auch von der jeweiligen Art der Lymphoma ab.  Einige Arten sprechen besser auf Chemotherapie an.  Allerdings werden die meisten Hunde nach einer zwischenzeitlichen Besserung wieder in den alten Zustand zurückfallen.  Mit einer weiteren Chemotherapie ist eine zweite Besserungsphase möglich, allerdings von kürzerer Dauer als die erste.  Schließlich aber wird die Krankheit aber für die meisten Hunde tödlich verlaufen.

Unmittelbar verwandte Hunde des betroffenen Tieres (Eltern, Voll- und Halbgeschwister und eigene Nachkommen) sollten nur mit Hunde gekreuzt werden, deren Stammbaum möglichst frei von Lymphoma ist, und die keine betroffenen nahen Verwandte aufweisen.  Ein Hund, der Lymphoma gehabt hat, auch wenn er sich in der Besserungsphase befindet, darf nicht zur Zucht herangezogen werden.  Eingefrorener Samen von einem betroffenen Rüden sollte unbedingt vernichtet werden.

übersetzt von A. Neukirchner