Subaortenstenose

August 2013

Subaortenstenose (SAS) beschreibt eine Verengung des Bereichs unter der Herzklappe, die zur Aorta führt, der Hauptschlagader die aus dem Herzen leitet. Diese Verengung überbelastet die rechte Herzkammer. Anzeichen für SAS entstehen oft nicht vor einem Alter von 18 Monaten. Dies schließt ein: Husten, Bewusstlosigkeit, Herzgeräusch, Schwierigkeiten bei körperlicher Anstrengung, schneller Herzschlag und Lethargie. Wenn SAS bei einem älteren Hund nicht entdeckt wurde, kann dieser plötzlich sterben. Die Krankheit kann entdeckt werden wenn ein Tierarzt ein Herzgeräusch feststellt. Wo und an welcher Stelle des Herzschlags das Geräusch vorkommt ist ein Anzeichen für SAS. Eine genaue Diagnose erhält man mittels einer Echokardiographie. Die Prognose für den betroffenen Hund kann unterschiedlich sein. Manche zeigen keinerlei Beeinträchtigung während für andere die Krankheit tödlich ist. Eine Operation hilft für gewöhnlich nicht. Es gibt keine effektive Behandlung für SAS, obwohl Medikamente einige der Symptome lindern können. Die Langzeitdiagnose ist normalerweise eine verkürzte Lebenserwartung.

SAS ist bei Australian Shepherds selten. Bei mehreren anderen Rassen ist sie vererbt wenn sie oft vorkommt und sie sollte auch beim Aussie in Bezug auf die Zucht als solches angesehen werden, da sie eine ernst zu nehmende Erkrankung ist. Betroffene Hunde sollten nicht zur Zucht verwendet werden. Geschwister sollten nicht zur Zucht verwendet werden und es sollte ernsthaft darüber nachgedacht werden, die Eltern aus der Zucht zu nehmen. Zumindest sollten sie nicht noch einmal miteinander oder mit nahen Verwandten verpaart werden. Rüden die SAS vererbt haben sollten nicht zu oft verwendet werden. Jeder, der Welpen von ihnen hat sollte sich dieser Krankheit bewusst sein. Andere Verwandte können verwendet werden, aber nur mit Partnern, bei denen SAS nicht in der Familie aufgetreten ist.

übersetzt von Sandra Zilch