Pelger-Hüet Anomalie

Überarbeitet März 2013

 

Pelger-Hüet Anomalie (PHA) verursacht Veränderungen in Blutzellen die Granulozyten genannt werden. PHA kann mit Infektionen oder Frühstadien von Leukämie verwechselt werden. Auf PHA zu testen ist dann empfehlenswert, wenn für offensichtliche Infektionen keine Ursachen gefunden werden oder wenn die Möglichkeit für Leukämie besteht.

Die Krankheit wird unvollständig Dominant vererbt. Hunde die nur ein Gen tragen sind fast immer gesund. Wenn sie aber mit einem Partner verpaart werden, der ebenfalls die Mutation trägt, dann werden die Welpen aus dieser Anpaarung resorbiert, totgeboren oder sie sterben kurz nach der Geburt. Gelegentlich wird ein Welpe überleben, wird aber dann schwere Skelettdeformationen haben und anfällig sein für Infektionen.

PHA ist mehr ein Problem das Züchter betrifft als Besitzer, da Welpen mit zwei Kopien des DHA Gens fast nie überleben und wenn, dann haben sie extreme Gesundheitsprobleme. PHA verursacht kleine Würfe oder den Verlust der Neugeborenen.

Das Gen für PHA wurde noch nicht gefunden, doch der PHA Status von Zuchthunden kann durch die Begutachtung eines Blutabstrichs durch einen Pathologen bestimmt werden. Die meisten PHA Träger haben geringe Anomalien in einigen ihrer Blutzellen. Dennoch hat nicht jeder PHA Träger diese Anomalien, sodass es möglich ist, von diesem Test falsche negative Resultate zu bekommen. Daher sollte jeder Zuchthund getestet werden, von dem bekannt ist, dass nahe Verwandte PHA Träger sind. PHA Träger sollten nicht miteinander verpaart werden. Sollte ein Zuchthund extrem variable Wurfgrößen haben, so könnte dieser Hund PHA Träger sein und sollte untersucht werden.

Zur Sicherheit sollte jeder der Welpen eines PHA Trägers kauft informiert sein, dass der Welpe Träger sein kann.

übersetzt von Sandra Zilch