Pemphigus

Mai 2013

 

Als Pemphigus bezeichnet man eine Gruppe von Hauterkrankungen, bei denen Geschwüre und Verschorfungen der Haut auftreten. Einige Formen befallen das Zahnfleisch. Die Krankheit verursacht, dass Hautzellen sich teilen und absterben. Es gibt vier Formen:

  • Pemphigus Foliaceus: betrifft die äußeren Schichten der Haut.
  • Pemphigus Erythematosis: dies ist die am häufigsten auftretende Form und ähnlich einer Follikelentzündung, nur weniger schlimm.
  • Pemphigus Vulgaris: die schwerwiegendste Form, die die tieferen Hautschichten befällt.
  • Pemphigus Vegetans: die seltenste Form die auch nur bei Hunden auftritt, befällt ebenfalls tiefere Hautschichten, ist aber nicht so schwerwiegend wie P. Vulgaris.

Eine Diagnose wird mittels mikroskopischer Untersuchung einer Hautprobe gestellt. Die Krankheit wird mit Prednison behandelt, einem Steroid, das die Entzündung eindämmt.

Pemphigus ist eine Art von Autoimmunerkrankung. Autoimmunerkrankungen sind genetisch veranlagt. Hat ein Hund die Krankheit, so hat er auch die Gene dafür. Hunde mit Pemphigus sollten nicht zur Zucht verwendet werden. Ihre nahen Verwandten sollten nicht mit Hunden verpaart werden, in deren Familiengeschichte es Autoimmunerkrankungen gegeben hat.

übersetzt von Sandra Zilch