Farbverdünnung und aufgehellte Flecken

Bleu dilué

Bleu dilué

Rev.  November 2017

 

DDie D-locus Farbverdünnung, auch “Dilutegen  MLPH ”genannt, ist wahrscheinlich der Grund für die am weitesten verbreitete , vom Standard nicht akzeptierte Farbe in Australian Shepherds.  Die aufgehellte Farbe wird silbergrau an allen Orten, wo man ein tiefes Schwarz erwarten würde (Schwarze Hunden oder Bluemerles) oder sie wird zum fahlen Rotton (Isabelle), wo ein intenives Braun oder Redmerle sein sollte.  Weil die Farbpalette der roten Aussies so

Dilute red

Dilute red

weitgefächert ist, können die Dilute-Roten ebenso unterschiedlich aussehen. Die Schattierungen reichen von einer Farbe, die beim Kelpie „fawn“ heisst bis zum bleichen, silbernen Beige der Weimaraner oder Chesapeake Bay Retriever.

Bei einem aufgehellten Hund wird es keine wirklich schwarzen oder leberfarbenen (braunen) Flecken bei Fell- oder Hautfarbe  geben.

 

Auch Merlehunde können das Dilutegen tragen. Bluemerles (d) werden schieferfarbene, dunkle Flecken auf einem helleren, grauen Untergrund tragen und ihre Nase oder anderswo sichtbare Haut ist Schieferblau .  Redmerles (d) haben  mittel getönte dunklere Flecken auf einem fahlroten Hintergrund mit hell leberfarbener Nase und anderen Hautstellen.

 

Durch die breite Farbpalette der roten Farbpigmentierung bei “normalen” roten oder redmerle Aussies, ist es gut möglich, dass ein Dilute Redmerle nicht erkannt wird.  In einem Dilute–Hund kann die sichtbare Haut (Nasenschwamm, Rand der Augen, ect.) eine hellere Farbe zeigen, als man bei einem „normalen“ Hund erwarten würde.  Die Farbverdünnung D-locus, welche alle schwarzen oder braunen Bereiche des Fells  betrifft (ohne Weiss und Kupfer) darf nicht mit Dilute-Flecken (dilution spots) verwechselt werden. Kupferfarbene oder weisse Abzeichen sind nicht betroffen.

In Aussies ist die Mutation des Dilutgens MLPH zu finden, welches für die Dilute Farbe bei anderen Rassen verantwortlich ist. Es ist rezessiv, es müssen also beide Eltern eines Dilute das Gen tragen. Es gibt einen DNA Test, obwohl nicht alle Dilute Aussies das Gen tragen. Manche Dilute Aussies werden als Dilute geboren, dunkeln aber im Wachstum nach. Manchmal bis zu einem Grad der es unmöglich macht sie von einem normal gefärbten Hund zu unterscheiden. Nicht alle Dilute Aussies haben das Dilutegen MLPH, sodas diese Hunde auch darunter zu finden sein können.

Dilution spot on a red merle.

Dilution spot on a red merle.

Dilution spots – sind isolierte Bereiche des Fells von „rostiger“, matter Farbe, die man bei Merlehunden findet, sie sind aber nicht dasselbe wie die zuvor beschriebene Farbverdünnung “dilution”.  Merles die dieseFärbung haben haben auch oft Welpen die die Farbe tragen, sodaß man von einer Art der Vererbung ausgehen kann. Die Forschung ist zur Zeit auf dem Stand, dass es mit einer Variation des Merle Gens zu hat.

Merle Tweed - notez les multiples tons de couleur.

Merle Tweed – notez les multiples tons de couleur.

Tweed Zeichnung –

diese vielfach schattierte Merlezeichnung wurde bereits auch als “Harlekin” beschrieben. Dies ist jedoch eine unzureichende Bezeichnung, da sie verwechselt werden kann mit der genetisch unterschiedlichen Harlekin Zeichnung bei Dänischen Doggen. In der wissenschaftlichen Literatur wird die Zeichnung als “Tweed” beschrieben, weshalb wird diese Terminologie hier verwendet. Tweed  wurde lange als rezessiv angesehen, aber es könnte auch, wie die Farbverdünnung (Dilution Spots) von einer Variation des Merle Gens verursacht sein.

Die Farbe von Tweed Merles ist klar, nicht wie bei Dilutflecken verwischt oder aufgehellt. Es wird laut Standard nicht unbedingt als fehlerhaft angesehen, aber da es im Ring recht selten ist, kann ein Richter es als fehlerhaft werten.

übersetzt von Sandra Zilch